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Medizintechnik
GmbH

Referenz

Das Wiener Allgemeine Krankenhaus – Universitätskliniken
Krankenhaus – Universität – Forschungszentrum

Leistungsangebot AKH
 
Innenansicht eines OP
Innenansicht eines OP
 
Bettenzimmer
Bettenzimmer
 
Befundraum Radiologie
Befundungsraum der Radiologie
 
AKH Küche
Küche

Aufgaben

Die Anforderungen, die das Allgemeine Krankenhaus zu erfüllen hat, sind enorm. So heißt es, jährlich rd. 102.000 Patienten stationär zu behandeln. Ca. 1,3 Millionen Untersuchungen und Behandlungen sind pro Jahr durchzuführen, wobei es sich dabei zum größten Teil um Spezialleistungen handelt, die viele andere Krankenhäuser gar nicht zu erbringen in der Lage sind. Darüber hinaus gilt es die Studenten der Medizinischen Universität Wien auszubilden, beziehungsweise die Weiterbildung von Ärzten, Krankenpflege- und medizinisch-technischem Personal durchzuführen sowie die patientenorientierte Forschung und die klinische Grundlagenforschung zu betreiben.

Kennzahlen

Orientierung

Geschichtlicher Rückblick

Das Allgemeine Krankenhaus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Es war Kaiser Josef II., der vor mehr als 200 Jahren die Errichtung des Allgemeinen Krankenhauses in Wien anordnete. Im Jahr 1784 wurde die 2.000-Betten-Krankenanstalt als erstes Generalspital der Öffentlichkeit übergeben. Es war ein großes Armenhaus, das für diese Widmung adaptiert wurde und wo Josef II. die Aufgabe gestellt hatte, das Durcheinander von alten Leuten, Kindern und Invaliden zu ordnen und Kranke in einem zusammenhängenden Allgemeinen Spital zu versorgen.

Für die akademische Lehre gab es damals zwei Kliniken, die medizinische und chirurgische mit 24 Betten in 4 Krankenzimmern, ein chirurgisches OP-Zimmer, einen Hörsaal und die Bibliothek. Dies war die Keimzelle für den Weltruf der Wiener Medizinischen Schule.

Etwa 100 Jahre später waren 260 Professoren für rund 3.000 Studenten und Gastärzte hier tätig. Eine Reihe großer Mediziner und Nobelpreisträger geben Zeugnis für die hervorragenden Leistungen, die in Wien erbracht wurden. So beispielsweise:

  • Carl Rokitansky, der Begründer der pathologischen Anatomie
  • Theodor Billroth, der richtungsweisende Chirurg
  • Ignaz Semmelweis, den Entdecker des Kindbettfiebers
  • Julius Wagner-Jauregg, Nobelpreisträger und Entdecker der Fieberkur für progressive Paralyse
  • Karl Landsteiner, Nobelpreisträger und Entdecker der Blutgruppen und des Rhesusfaktors,

um nur einige aus der langen Liste der Wegbereiter der Medizin zu nennen.

Dieser kleine Ausflug in die Geschichte des Allgemeinen Krankenhauses soll die große Bedeutung, die dieses Haus für Krankenbehandlung, Lehre und Forschung seit jeher für Wien und für Österreich hatte, zum Ausdruck bringen. Mit dem neuen Haus sind nunmehr alle Weichen gestellt worden, der berühmten Wiener Medizinischen Schule eine neue Zukunft zu verschaffen.

Das Gesamtprojekt

Aus ablauforganisatorischen Gründen wurde das Gesamtprojekt in 4 Bauabschnitten errichtet, wobei die ersten drei Bauabschnitte in den Jahren 1968 bis 1975 in Betrieb genommen wurden. Dies waren

  • zwei Personalwohnhäuser mit 700 Wohneinheiten und ein Schulgebäude mit Internat    (1967/68)
  • die psychiatrischen Universitätskliniken und die Universitäts-Kinderklinik (1974/75)
  • eine 3-geschoßige Tiefgarage (1974)

Der vierte und letzte Bauabschnitt umfasste das Hauptgebäude mit den beiden Bettenhäusern sowie eine Reihe von ausgegliederten Gebäuden, welche für den klinischen und technischen Betrieb erforderliche Anlagen und Einrichtungen beherbergen, sowie als autarke Klinik die Neurochirurgie.

Besiedelungsfolge des 4. Bauabschnittes:

  • die Neurochirurgische Universitätsklinik seit 1984
  • die Zentrale Küche seit 1986
  • die Kernspintomographie-Anlage seit 1987
  • die Medizinisch-technische Akademien seit 1987
  • die U-Bahnstation Michelbeuern seit 1987
  • das Feuerwehrgebäude seit 1988
  • Eingangs- und Verwaltungsgebäude seit 1989
  • Hörsaalzentrum 1989
  • Aufnahme der Krankenversorgung 1991
  • Offizielle Eröffnung des Allgemeinen Krankenhauses - Universitätskliniken Juni 1994